Barka e. V. – Straßensozialarbeit für EU-Bürger*innen in Wohnungsnot in Berlin
Bei Wohnungsnot, Sucht oder anderen sozialen Problemen – wir sind für Sie da!
Barka e. V. setzt sich für obdachlose und schutzbedürftige EU-Bürger*innen ein, die in Berlin vor vielfältigen Herausforderungen stehen. Die Menschen in unserer Zielgruppe haben nur eingeschränkten Zugang zu Unterstützungsangeboten. Der Kontakt zu uns ist freiwillig, und unsere Beratung ist stets kostenlos und vertraulich – auf Deutsch, Polnisch und Englisch.
Wer wir sind
Die Wurzeln von Barka

Barka e. V. geht auf die Stiftung Barka für gegenseitige Hilfe zurück, die 1989 in Polen von den Psycholog*innen Barbara Sadowska und Tomasz Sadowski gegründet wurde.
Ein Schlüsselmoment war das Jahr 1989. Damals zog das Paar Sadowscy mit seinen kleinen Kindern in eine verlassene Schule, um hier Menschen aufzunehmen, die es in ihrem Leben während der politischen und gesellschaftlichen Transformation besonders schwer getroffen hatte. So entstand eine Gemeinschaft, in der Personen mit psychischen Erkrankungen ebenso einen Platz fanden, wie arbeitslose, obdachlose und sogar ehemals inhaftierte Menschen. Der Grundstein für die polnische Barka Stiftung mit ihrem einzigartigen Ansatz war gelegt.
Heute ist Barka ein weltweites Netzwerk mit Projekten in neun europäischen Ländern und darüber hinaus in Kanada und auf dem afrikanischen Kontinent. Die Gemeinschaft in der verlassenen Schule in Władysławowo gibt es bis heute.
Ziel der Stiftung ist es weiterhin, obdachlose und hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen und sie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten – stets auf Augenhöhe, mit Vertrauen, Respekt und in Gemeinschaft mit anderen.
Barka e. V. - Aufsuchende Straßensozialarbeit für obdachlose und wohnungslose Menschen aus anderen EU-Ländern

Deutschlandweit gibt es immer mehr Menschen, die unfreiwillig obdachlos sind – darunter auch viele EU-Bürger*innen.
Der Zugang zu den regulären Hilfesystemen scheitert häufig an sprachlichen Barrieren oder rechtlichen Hürden, wie dem Nachweis mehrjähriger sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung oder fehlendem Krankenversicherungsschutz.
Zusätzlich erschweren Diskriminierung sowie körperliche und psychische Erkrankungen, vor allem Sucht und/oder Trauma, die soziale Integration.
Barka e. V. ist ein neuer Träger in Berlin, greift allerdings auf über 35 Jahre Erfahrung und fachliche Expertise der polnischen Barka Stiftung für gegenseitige Hilfe zurück – insbesondere in der erfolgreichen sozialen Reintegration von Menschen. Dieses Wissen fließt kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Ansätze ein.
Wir bieten:
- Sozialrechtliche Beratung und Verweisberatung
- Vermittlung in Notunterkünfte
- Orientierung im Hilfesystem
- Unterstützung bei der Job- und Wohnungssuche
- Vermittlung und Begleitung zu Ämtern, Behörden und anderen Einrichtungen
- Selbsthilfegruppen und Case Management in Suchtfragen
- Vermittlung in Sucht- und Gesundheitsprogramme

So wird unsere Arbeit möglich
Bis einschließlich Oktober 2025 wurde Barka e. V durch Eigenmittel von Barka Niederlande und Barka UK finanziert.
Ab November 2025 weiten wir im Rahmen unseres „One-Stop-Shop“-Angebots unsere Arbeit aus – ermöglicht durch die Förderung der Stiftung Deutsches Hilfswerk, der Hermann Reemtsma Stiftung und Heidehof Stiftung.
Dank dieser Förderungen können wir aufsuchend konkrete Unterstützung für Menschen zur sozialen und beruflichen Reintegration in Berlin anbieten.
FÖRDERMITTELGEBER*INNEN




Mitgliedschaften









